Manfred Hocke : »Heimatsüchtig«

Von Breslau über Bautzen nach Berlin [Erzählung]
Hörspiel ohne Titel [Spiel zu zweit]

ISBN 978-3-939828-44-0, Pocketformat, 174 Seiten, 5,00 €
rote taschenbücher • band 6

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Heimatsüchtig


Er ist auch ein »Vertriebener«: Geboren 1933, im Jahr des Unheils, erlebte er als Kind Krieg, Flucht und Vertreibung – sein Weg führte von Breslau nach Berlin. Im Jahr 1990 verlor er zum zweiten Mal seine Heimat.

In seiner bewegenden Erzählung »Von Breslau über Bautzen nach Berlin« lässt uns Manfred Hocke die Zeitenwende des Jahres 1945 aus den Augen eines Zwölfjährigen in Joycescher Tradition miterleben. »Frühlingserwachen« – in Zeiten des Todes.

Sein »Hörspiel ohne Titel« resümiert in Szenen eines Paares den Optimismus des Neuaufbaues nach dem Kriege, die Ärgernisse mit Unzulänglichkeiten im Arbeiter-und-Bauern-Staat und die Trauer um den Verlust der DDR als einer Heimat der Menschlichkeit, die er helfen wollte, auszubauen.

Manfred Hocke
 war einst Dramaturg am Berliner Ensemble (»Galilei« u. a.) und bei der DEFA (»Das Luftschiff«, »Sehnsucht«, »Der Streit um des Esels Schatten« u. a.). 


»Ist Heimat das, was man als Heim hat oder hat der Heimat, der etwas hat in der Heimat?«


»Bilanziert werden die dominierenden gesellschaftlichen Ereignisse um 1945 und danach sowie die der Zeit nach der Gründung der DDR und deren Ende. Gleichermaßen bilanziert der Autor seine eigene Existenz als Betroffener sowie als in diesem Labyrinth der epochalen Umbrüche und menschlichen Schicksale bewusst tätiger Intellektueller.« – Bernhard Igel in Unsere Zeit


»Stolz – und Kränkung, so dass es scheinen mag, als sei das Gefühl von Fremdheit schon immer da gewesen, "als sei er gar nicht in der Heimat, sondern auf einem unbekannten, kalten Stern".« – Irmtraud Gutschke in Neues Deutschland




Preis: 5,00 EUR
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