Herbert Meißner: »Trotzki und Trotzkismus – gestern und heute«

Autor*in Meißner, Herbert
Artikelnr. (für Bücher: ISBN): 978-3-95514-002-1
Verfügbarkeit: Vergriffen
13,50€

Eine marxistische Analyse

(Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage)


Leo Trotzki war eine der imposantesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er war Revolutionär und enger Vertrauter Lenins, Gründer der Roten Armee und erfolgreicher Heerführer, Wissenschaftler und Schriftsteller sowie Begründer einer Strömung der Arbeiterbewegung, die seinen Namen trägt. Als Gegner Stalins wurde er aus der UdSSR ausgewiesen und 1940 im mexikanischen Asyl ermordet. Seine theoretischen und politischen Auffassungen sind international bis heute umstritten.

Der Trotzkismus hat infolge vieler Spaltungen und Zersplitterung keine einheitliche und in der Weltpolitik gewichtige Arbeiterorganisation hervorgebracht, bemüht sich aber ständig weiter darum. Auch in Deutschland gibt es mehrere Gruppierungen, die an Trotzkis Grundkonzept festhalten.

Erstmalig wird in der linken Literatur dieser Gesamtkomplex kritisch und sachlich, frühere Verleumdungen und Fälschungen korrigierend, andererseits Überhöhungen relativierend durchleuchtet. Dabei wird dem politisch interessierten Leser viel Information geboten, aber er wird auch zum Nach- und Neudenken angeregt.

Die vielen Diskussionen zur ersten Auflage hat Meißner aufgegriffen und seinenText an vielen Stellen ergänzt, manchmal präzisiert.


Inhalt

Vorbemerkung • 1 Weshalb dieses Thema? • 2 Wie Lew Dawidowitsch Bronstein zu Leo Trotzki wurde • 3 Trotzki zwischen zwei Revolutionen (1905 – 1917) • 4 Trotzki und der Rote Oktober • 5 Gründer der Roten Armee und Heerführer • 6 Die Entstehung des Trotzkismus • 7 Theoretischer und ideologischer Hauptinhalt des Trotzkismus • 8 Trotzki und der Stalinismus • 9 Die Gründung der IV. Internationale • 10 Der Trotzkismus nach Trotzki • 11 Trotzkismus in Deutschland • Schlussbemerkungen • Anmerkungen • Personenregister


Taschenbuch, 192 Seiten